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Einleitung: Wissensvermittlung für ein „neues Zeitalter“
Körber S.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2023, цитирований: 0, doi.org, Abstract
Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war eine Zeit massiver sozialer, wirtschaftlicher, technischer und wissenschaftlicher Entwicklungen. Mit dem Aufkommen bzw. der breiten Rezeption neuer Massenmedien wurden auch neue Konzepte und Standards des Informationstransfers entwickelt und erprobt. Dies galt insbesondere für die Vermittlung von sachlichem, sozial-, natur- und kulturwissenschaftlichem Wissen für den „common reader“, also den fachwissenschaftlichen Laien und mündigen Bürger. Mit den Überlegungen zur Dissemination von wissenschaftlichen Informationen waren auch Ideen zur Realisation dieses Vorgangs, etwa durch Kooperationen spezialisierter Akteure, sowie dem Medienwandel angepasste Wissenskonzepte bzw. deren Rückwirkung insbesondere auf visuelle Medien verbunden. Diese Zusammenhänge zwischen der im Sinne einer „Demokratisierung des Wissens“ vorangetriebenen Entwicklung einer neuartigen Symbolsprache namens Isotype (International System of Typographic Picture Education) und des darauf aufbauenden „picture-text style“ durch den österreichischen Sozialwissenschaftler und Philosophen Otto Neurath (1882–1945) werden hier untersucht – als Methode der „Humanisierung“ von wissenschaftlichen Informationen für ein Massenpublikum einerseits und Genese eines modernen illustrierten Sachbuchtyps im 20. Jahrhundert andererseits. Im Exil kooperierte Neurath dafür mit anderen Emigranten, jüdischen und linksliberalen Verlegern bzw. den sog. Book packagern, und ihren Mitarbeitern aus Wien und Berlin. Gemeinsam entwickelten sie modern gestaltete, semantisch dichte Bild-Text-Verbindungen insbesondere als Sachbuchreihen. Dafür wurden sukzessive kreative Praktiken und organisatorische Strukturen etabliert bzw. adaptiert, die nach 1945 erweitert und für den internationalen Buchmarkt nutzbar gemacht werden konnten. So erreichte man mit hochwertig visualisierten Sachthemen ein Massenpublikum und brachte zeitgemäße Formen der Wissensvermittlung hervor, welche deren Visualisierungsstrategien langfristig prägten.
Fazit und Ausblick: „Democratic thinking“ und „Democratic publishing“
Körber S.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2023, цитирований: 0, doi.org, Abstract
Bei der Entwicklung zeitgemäßer Kommunikationsformen für den Wissenstransfer mit internationaler Reichweite, insbesondere im Medium des illustrierten Sachbuchs, spielten Verleger, Künstler, Autoren und Wissenschaftler im angloamerikanischen Exil eine zentrale Rolle. Die Genese der zugrunde liegenden Wissenskonzepte und der damit verbundenen komplexen Praktiken, Werkzeuge und Methoden war eng mit technischen und ästhetisch-gestalterischen Innovationen im Bereich der Printmedien verbunden. Letztere erhielten Impulse aus der zeitgenössischen Medienvielfalt – von Fotografie, Film und zeitgenössischer Kunst bis zum Design. Diese Entwicklung war nicht ohne jene theoretisch-methodische Grundlage und gestalterische Praxis denkbar, wie sie Otto Neurath als Mitglied des Wiener Kreises und Leiter des Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums entwickelt hatte. In der Verbindung von abstrakter „wissenschaftlicher Weltauffassung“ und didaktischer Realisation sollte das Ideal einer friedlichen, internationalen Gesellschaftsordnung sinnlich fassbar und erfahrbar gemacht werden: „Unification by Visualisation“ und „Unification by Logicalisation“ wurden für Neurath zum zentralen Narrativ einer universellen humanistischen Bildung durch logisches Denken und die visuelle Transformation von Informationen für eine moderne egalitäre Gesellschaft.
Die „Wissenschaftliche Weltauffassung“: Otto Neurath und der Wiener Kreis
Körber S.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2023, цитирований: 0, doi.org, Abstract
Die Entstehung der vom Wiener Kreis getragenen philosophischen Bewegung des Logischen Empirismus, seine Ziele und die Positionen der Mitglieder sind weitgehend erforscht und dokumentiert worden. Es gibt allerdings immer noch wenig bearbeitete Themen; dazu gehören nicht zuletzt Otto Neuraths Aktivitäten im britischen Exil bis zu seinem frühen Tod. Neurath gelang es trotz Verfolgung und Flucht, seine wissenschaftlichen Aktivitäten im Rahmen der Unity-of-Science-Bewegung fortzusetzen und neue Allianzen zu schließen, nicht zuletzt mit der britischen Philosophin L. Susan Stebbing. Beide positionierten sich als Wissenschaftler und Intellektuelle gegen ein einseitiges, traditionelles, von sozialen, kulturellen oder religiösen Grenzen geprägtes Verständnis von Wissenschaft und Bildung. Gleichzeitig arbeitete Neurath weiterhin in Theorie und Praxis an seiner Bildpädagogik, im Sinne einer”„Humanisierung des Wissens” zur Förderung einer modernen demokratischen Weltgesellschaft. 
Modernism for the Masses: Adprint, Isotype und die Nachfolger
Körber S.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2023, цитирований: 0, doi.org, Abstract
In diesem Abschnitt wird die Kooperation zwischen dem Isotype-Institut und der Buchproduktionsfirma Adprint sowie den mit ihnen verbundenen Akteuren im Einzelnen dargelegt: Letztere führte zu einer Weiterentwicklung der Arbeit von Otto und Marie Neurath – wie auch bei der Buchproduktionsfirma Adprint und deren Nachfolgern Die dabei sukzessive erreichte Standardisierung und Professionalisierung kreativer Prozesse sollte nicht nur die gemeinsam produzierten Bücher prägen, sondern auch einen langfristigen Einfluss auf die Strategien der Visualisierung in bebilderten Publikationen zu Sachthemen für den „common reader” haben. Insgesamt lassen sich die kreative Kooperation und Einflussnahme zwischen Adprint und dem Isotype-Institut anhand folgender Merkmale beschreiben: konzeptionell durch den engen Austausch über die Bedeutung und Umsetzung der Visualisierung von Information; gestalterisch-ästhetisch durch die Einbindung von Isotypen in die Buchlayouts sowie die enge semantische Verknüpfung von Text und Bild; inhaltlich durch die visuelle Transformation in Abstimmung mit den jeweils zu vermittelnden Informationen sowie durch die Kommunikation zwischen beauftragten Autoren, Adprint-Redakteuren und Mitarbeitern des Isotype-Instituts und organisatorisch im Hinblick auf die enge Zusammenarbeit von Teams von Spezialisten bei der Konzeption und Realisation der Bücher und den beteiligten Verlagen. Die beschriebenen Prozesse und Zusammenhänge zeigen, dass viele der aus Österreich und Deutschland vertriebenen Intellektuellen, Wissenschaftler und Künstler auch im Exil noch eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Vermittlung von Informationen an eine breite Öffentlichkeit spielten.
Isotype im Exil: Visuelle Erziehung und Humanisierung des Wissens
Körber S.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2023, цитирований: 0, doi.org, Abstract
Otto Neuraths zusammen mit seinem Team in Österreich begonnene bildpädagogische Arbeit und die „Wiener Methode der Bildstatistik“ bildeten die Grundlage für die Entwicklung der künstlichen „Hilfssprache” Isotype im Exil. Diese wird in ihren Grundzügen, zentralen Praktiken, organisatorischen Rahmenbedingungen und damit verbundenen Kooperationen vorgestellt. Darauf aufbauend erweiterte Otto Neurath sein Konzept einer „visuellen Erziehung“ im Allgemeinen und in Bezug auf einen modernen Bild-Text-Stil. Dem lagen auch eine kontinuierliche Beschäftigung mit historischen Vorbildern und Traditionen des Wissenstransfers im Buch zugrunde sowie neue Möglichkeiten zur Realisation mithilfe der druck- und reproduktionstechnischen Innovationen jener Zeit. Nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit ebenfalls emigrierten Buchproduzenten, Künstlern, Wissenschaftlern sowie britischen Verlagen und Autoren konnte sich das von Otto und Marie Neurath in Oxford gegründete Isotype-Institut dauerhaft etablieren. Ziel war es, ein internationales Publikum zu erreichen – im Dienst einer „Humanisierung” des Wissens. 
Karl Korsch und der Logische Empirismus. Ambivalenzen, Kritik, Perspektiven
Buckmiller M.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2022, цитирований: 0, doi.org, Abstract
ZusammenfassungKarl Korschs marxistische Sonderstellung im Verhältnis zum Logischen Empirismus reicht zurück in die freistudentische Bewegung, in der er als aktivistischer Theoretiker durch eine „logische Konstruktionsformel“ die innerorganisatorischen Konflikte überwinden will. Beeinflusst vom englischen Positivismus der Fabian Society bietet er in der deutschen Revolution 1918 eine Konstruktionsformel für die Sozialisierung der Volkswirtschaft. Das Scheitern des erhofften sozialistischen Aufbaus führt zur politischen Radikalisierung und Hinwendung zu einer eigenständigen Marxrezeption, aus deren Gedankenwelt er unter Aufnahme Diltheyscher Elemente das Scheitern des Marxismus der Zweiten Internationale erklärt und die Marxschen Feuerbach-Thesen als dialektisches Bindeglied zwischen Empirismus und revolutionärer Aktion im Sinne der Kommunistischen Internationale aufnimmt. Mit dem Sieg des Stalinismus schließt er den Leninismus in die marxistische Kritik mit ein und nähert sich erneut dem logischen Positivismus des Wiener Kreises (Carnap, Reichenbach). Durch den Nationalsozialismus in die Emigration gezwungen bemüht er sich um eine neue Marx-Interpretation, in der er den methodischen Ansatz der konsequenten historischen Spezifizierung als materialistisch-dialektischen Kern einer aufklärenden sozialwissenschaftlichen Forschung sieht.Die erneute Annäherung an den logischen Positivismus (Unified Science Congress 1939) bleibt am Ende Episode, da aus seiner Sicht weder der Logische Positivismus noch der Marxismus-Leninismus in der realen geschichtlichen Welt tatsächlich weiterführende emanzipatorische Problemlösungen der zentralen Fragen der Menschheit liefern konnten.
Die religiösen Ursprünge des Nonkognitivismus bei Carnap
Carus A.W.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2022, цитирований: 2, doi.org, Abstract
ZusammenfassungCarnaps Nonkognitivismus hatte seinen Ursprung nicht bei Kant, wie meist geglaubt wird, sondern im radikalen Anti-Theologismus des protestantischen Publizisten und Predigers Johannes Müller. Dies wird anhand eines Vortragsmanuskripts aus der Zeit vor dem Krieg (ca. 1911) gezeigt, als Carnap in Freiburg studierte und dort auch an der Gründung einer Freischar mitarbeitete. Die radikale Trennung von „Glaubensätzen“ (die höchste Werte zum Ausdruck bringen) und „Wissenssätzen“ (die – wie sich Carnap später ausdrücken würde – „kognitives“ Wissen formulieren) setzt sich auch, wie gezeigt wird, in anderen frühen Zeugnissen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit fort. Aber irgendwann während dem Krieg wurde die religiöse Basis dieser scharfen begrifflichen Trennung durch die Kantische Trennung zwischen praktischer und theoretischer Vernunft ersetzt. Carnap behielt die scharfe Trennung bei, aber ersetzte die Basis für die Trennung.
Otto Neurath, Emil Lederer und der Max-Weber-Kreis
Hübinger G.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2022, цитирований: 0, doi.org, Abstract
ZusammenfassungDer Beitrag thematisiert signifikante Berührungen zwischen Wiener Kreis und Heidelberger Weber-Kreis, wie sie sich hauptsächlich in der kritischen Auseinandersetzung um den modernen Kapitalismus ergeben haben. Die Kontakte wurden primär durch Neurath und Lederer hergestellt. Unter fünf Aspekten wird das Diskursfeld dieser Berührungen abgesteckt. Den kulturellen Rahmen liefern Jugendbewegung und Lebensreform mit ihrem „Hunger nach Ganzheit“. Erörtert wird zweitens der Zusammenhang von „Gemeinschaft“ und „Gemeinwirtschaft“ für das lebensreformerische Wirtschaftsdenken. Drittens sind die Begegnungen zwischen Jugend und Professoren auf den von Eugen Diederichs organisierten Lauensteiner Kulturtagungen im welthistorischen Jahr von 1917 auszuwerten. Daran anschließend geht es viertens um die Pläne und Probleme der „Sozialisierung“ in der Revolution von 1918/1919. Im Ergebnis lassen sich fünftens in der Konstellation Neurath-Lederer-Weber die Gegensätze und Überschneidungen zwischen Weber-Kreis und Wiener Kreis ermitteln.
„Sie diskutieren sehr gern, aber sehr dilettantisch.“ Carnaps Vorträge am Dessauer Bauhaus
Bernhard P.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2022, цитирований: 0, doi.org, Abstract
ZusammenfassungCarnaps Gastvorträge am Bauhaus gelten gemeinhin als Höhepunkt einer vermeintlichen Zusammenarbeit des Wiener Kreises mit der Dessauer Avantgardeschule unter dem Direktorat von Hannes Meyer. Die erhaltenen Vortragsmanuskripte zeichnen jedoch ein diesbezüglich ernüchterndes Bild. Demnach enttäuschte Carnap einen großen Teil des Publikums gleich doppelt, indem er ausführte, dass weder politische Einstellungen noch Gestaltungsprinzipien wissenschaftlich begründbar seien. Daher sei auch der vom Wiener Kreis geführte Kampf gegen die Metaphysik auf die Bauhausarbeit nicht übertragbar und somit Wendungen wie „metaphysisches Ornament“ rein metaphorisch. So konnte Carnap als verbindende Gemeinsamkeit letztendlich nur ein übereinstimmendes Lebensgefühl konstatieren.
Einleitung zu Rudolf Carnap, „Religion und Kirche“ und „An Pastor LeSeur“
Carus A.W.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2022, цитирований: 0, doi.org, Abstract
ZusammenfassungDie beiden Texte, die hier erstmalig abgedruckt werden, stammen aus Rudolf Carnaps Studien- und Kriegsjahren, die bis jetzt wenig erforscht worden sind. Lediglich über seine politische Entwicklung gegen Ende des Ersten Weltkriegs, im Jahre 1918, sind wir inzwischen etwas weniger im Dunklen. Seine erste Veröffentlichung, eine Besprechung zweier Bücher über mögliche Formen eines Staaten- beziehungsweise Völkerbundes, erscheint demnächst im ersten Band der Carnap Gesamtausgabe. Eine weitere, viel umfassendere „politische Stellungnahme“, wie er sie nannte, die in derselben Zeitschrift am Vorabend der Revolution 1918 erscheinen sollte, um dann aber von den sich überstürzenden Ereignissen überholt zu werden, nämlich der Aufsatz „Deutschlands Niederlage: Sinnloses Schicksal oder Schuld?“, erscheint ebenfalls im vorliegenden Band. Meike Werner hat den Hintergrund dieser ganzen Phase in Carnaps Entwicklung nun beleuchtet, durch ihre Untersuchung zu Carnaps eigenen Politischen Rundbriefen. Das waren kommentierte Sammlungen von unter anderem Zeitungsausschnitten der ausländischen Presse, die er im Freundeskreis umlaufen ließ, worauf seine militärischen Vorgesetzten kurz vor der Revolution aufmerksam wurden. Dank des Regimewechsels folgten dieser Aufdeckung aber keine Strafmaßnahmen gegen Carnap. Die insgesamt neun Politischen Rundbriefe werden im geplanten ersten Band der Carnap-Korrespondenzen abgedruckt.
Sprache transnational: Rudolf Carnap und die Esperantobewegung
Lins U.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2022, цитирований: 0, doi.org, Abstract
ZusammenfassungRudolf Carnap hatte sich in seiner Jugend für Esperanto begeistert. Er erwähnt dies in seiner 1963 erschienenen Autobiographie. Genaueres wissen wir erst, seitdem seine Tagebücher und Teile der Korespondenz zugänglich geworden sind. Kaum hatte er die Sprache gelernt, nahm er 1908 in Dresden am Vierten Esperanto-Weltkongress teil. Es folgte die Teilnahme an drei weiteren Kongressen: Helsinki 1922, Wien 1924 und Genf 1925. Obwohl ihn danach vor allem die Sprachplanung in der symbolischen Logik beschäftigte, bewahrte er sich sein Interesse an internationalen Plansprachen, vor allem an Esperanto. Versuchen, etwa von Giuseppe Peano oder C.K. Ogden, ihn in ein anderes Lager zu ziehen, widerstand er. Zwar musste er spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg einsehen, dass Esperanto wenig Aussicht hatte, sich weltweit durchzusetzen, aber er fühlte sich ihm zeitlebens verbunden. Carnap hob die sprachliche Kraft des Esperanto hervor und den Nutzen und persönlichen Gewinn, den sein Gebrauch bereitete. Esperanto war für ihn Bestandteil seines Vertrauens auf eine friedliche, demokratische Welt. Bis zum Lebensende wirkte nach, was Ludwig Lazarus Zamenhof, der Begründer des Esperanto, in seiner Dresdner Kongressrede beschworen hatte: die Annäherung der Menschen mithilfe einer Sprache, die an keine Nation gebunden ist.
Philosophenkrieger? – Wie Carnap & Co. den Ersten Weltkrieg sahen
Wolters G.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2022, цитирований: 0, doi.org, Abstract
ZusammenfassungSoweit deutsche Gelehrte nicht selbst im Felde standen, nahmen sie zumeist am Schreibtisch oder in öffentlichen Vorträgen aktiv am Ersten Weltkrieg teil. Das gilt auch für die Philosophen. Unter ihnen finden wir nicht wenige ausgesprochene Kriegshetzer. Der vorliegende Beitrag untersucht (unter Rückgriff auf Korrespondenzen und Tagebucheinträge) die im Entstehen begriffene Disziplin der Wissenschaftsphilosophie anhand einiger zentraler Vertreter. Die wichtigsten Wissenschaftsphilosophen – die ältesten unter ihnen waren bei Kriegsbeginn zweiunddreißig Jahre alt – waren entweder naiv kriegsbegeistert (so zunächst der jugendbewegte Rudolf Carnap), oder überzeugte Kriegsgegner (Moritz Schlick, Otto Neurath und Hans Reichenbach, letzterer schon vor dem Krieg ein scharfer Kritiker des preußischen Militarismus). Nicht sprechen werde ich über die beiden Wissenschaftsphilosophen Heinrich Scholz, damals noch evangelischer Theologe und einer der übelsten Kriegspropagandisten, sowie über Hugo Dingler, der ganz mit sich selbst und seiner Karriere beschäftigt war. Beide gehören nicht zum Logischen Empirismus. – Eine bedrückender Bezug der Weltkrieg I-Situation zur Gegenwart kommt in den Blick: Das unter deutschen Gelehrten verbreitete und aggressionslegitimierende Gefühl der kollektiven Demütigung durch den Rest der Welt weist beängstigende Parallelen zu Positionen von Gelehrten im heutigen Russland und in weiten Teilen der islamischen Welt auf.
Werte beim frühen Carnap: Von den Anfängen bis zum Aufbau
Carus A.W.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2021, цитирований: 3, doi.org, Abstract
ZusammenfassungDie frühesten Zeugnisse zu Carnaps philosophischer Entwicklung bekunden einen klaren und bewußten Nonkognitivismus, wie vor allem an einem Vortrag aus dem Jahre 1911 gezeigt wird. Wie man weiß, bekannte sich Carnap nach etwa 1929 auch zum Nonkognitivismus, dem er 1963 als erster sogar diesen Namen gab. Zwei Dokumente werden aber manchmal als Gegenbeispiele angeführt, ein nichtveröffentlichter Aufsatz über „Deutschlands Niederlage“ aus dem Jahre 1918, und der skizzenhafte § 152 des Aufbau; es fragt sich also, ob es eine Episode zwischen seinen philosophischen Anfängen und 1929 gab, in der Carnap seinen Nonkognitivismus zeitweise aufgab. Diese Frage wird anhand einer Interpretation dieser zwei Texte verneint. Es wird angedeutet, dass Carnaps Nonkognitivismus von Anfang an sich relativ geradlinig zu einem „Funktionalismus“ im weitesten Sinn entwickelte, in Richtung auf einen „globalen Funktionalismus“ wie ihn heute Huw Price vertritt.
Eigenpsychisches und Fremdpsychisches: Rudolf Carnaps Verhältnis zur Psychologie zwischen 1928 und 1932
Feest U.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2021, цитирований: 0, doi.org, Abstract
ZusammenfassungCarnaps Werk zwischen den späten 1920er- und frühen 1930er-Jahren nimmt verschiedentlich auf Begrifflichkeiten und Debatten der philosophischen und experimentellen Psychologie seiner Zeit Bezug. Diese Bezugnahmen sind jedoch nicht immer konsistent oder explizit. Beispielsweise bedient Carnap sich sowohl im Aufbau (1928) als auch in seinen Ausführungen zur Psychologie in einer physikalischen Sprache (1932) einiger Grundannahmen der experimentellen Psychologie (speziell der Psychophysik und der psychophysikalisch vorgehenden Gestaltpsychologie), führt dies jedoch nicht konsequent zu Ende. Umgekehrt sieht er seine Auffassungen zur Physikalisierung der psychologischen Sprache nicht zuletzt auch als potenzielles Korrektiv für die existierende Psychologie seiner Zeit, was bei dem Gestaltpsychologen Carl Duncker auf Unverständnis stößt. In dem vorliegenden Aufsatz belege ich meine These von Carnaps spannungsvolle Verhältnis zur Psychologie und versuche, dieses Verhältnis historisch und systematisch einzuordnen.
Rudolf Carnap und Kurt Gödel: Die beiderseitige Bezugnahme in ihren philosophischen Selbstzeugnissen
Engelen E.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2021, цитирований: 0, doi.org, Abstract
ZusammenfassungGegenstandes des Aufsatzes ist die gegenseitige Beeinflussung und Bezugnahme von Rudolf Carnap und Kurt Gödel in ihren jeweiligen Selbstzeugnissen während der 20er- bis 40er-Jahre des 20. Jahrhunderts. Der Vergleicht bestätigt die bisherige Forschung, der zufolge Carnap auf Gödels Arbeiten der Jahre 1930 und 1931 einigen Einfluss hatte. Er zeigt darüber hinaus, dass die beiden sich größtenteils als mathematische Logiker wahrgenommen und rezipiert haben. Nach allem, was wir bisher wissen, bleibt das so hinsichtlich Carnaps Wertschätzung für Gödels Denken. Gödel wendet sich hingegen Carnap ab 1934 auch als einem philosophischen Denker zu, dessen Philosophie eine gewisse Nähe zu der von Gottfried Wilhelm Leibniz aufweist, aber anders als letztere, von Gödel kritisch gesehen wird.
Carnap und das Bauhaus
Bernhard P.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2021, цитирований: 2, doi.org, Abstract
ZusammenfassungHinsichtlich der Beziehungen zwischen dem Bauhaus und dem Wiener Kreis gilt Carnap als eine zentrale Figur. Tatsächlich war er mit mehreren Protagonisten des Bauhaus-Kreises über Jahrzehnte befreundet und hielt sowohl am Dessauer Bauhaus als auch am New Bauhaus in Chicago Vorträge. Dabei konnte er als Gemeinsamkeit jedoch nur die Übereinstimmung des Lebensgefühls konstatieren. Eine theoretische Fundierung der Bauhaus-Maximen schloss er vor dem Hintergrund seines nonkognitivistischen Standpunktes aus, kritisierte stattdessen sogar die Texte von Bauhäuslern als metaphysisch.
Vom Empiriokritizismus zum Empiriomonismus: Aleksander Bogdanovs Rezeption der Epistemologie von Ernst Mach
Soboleva M.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2018, цитирований: 2, doi.org, Abstract
Ernst Machs Philosophie genoss außerordentliche Popularität in Russland anfangs des 20. Jahrhunderts. Seine Anhänger sind vor allem dank Lenins Kritik in seinem Buch „Materialismus und Empiriokritizismus“, in dem er sie als „Machisten“ bezeichnete, weltweit berühmt berüchtigt geworden. Allerdings wurden Lenins Vorwürfe des Idealismus sowohl von Mach selbst als auch von seinen russischen Nachfolgern als unbegründet zurückgewiesen. Tatsächlich hat der am Bekanntesten von ihnen, als Lenins „Rivale“, Aleksander Bogdanov, seine eigene Erkenntnistheorie entwickelt, die er „Empiriomonismus“ nannte. Mit dieser suchte er einen naturwissenschaftlich fundierten erkenntnistheoretischen Orientierungsrahmen für den sozialen und politischen Marxismus zu erarbeiten und hat dafür eine „sozial-genetische“ Auslegung Machs Lehre vorgeschlagen. Die systematischen Bezüge zwischen Bogdanovs und Machs Theorien rücken ins Zentrum der Analyse. Es wird gezeigt, wie Bogdanov inspiriert vom Machs „physikalisch-psychologischen Monadologie“ diese zu einer Art sozialen Epistemologie mit dem Begriff „sozial-organisierte Erfahrung“ als ihren Kern transformiert.
‚Faktum Wissenschaft‘ oder ‚Einheit des Bewusstseins‘? Zur Frage des Ausgangspunktes der Philosophie: Kant, Cohen, Wiener Kreis
Edel G.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2018, цитирований: 1, doi.org, Abstract
Hermann Cohen hat sich darum bemüht, Kants Kritik der reinen Vernunft als eine transzendentale (nicht: beschreibende) Wissenschaftstheorie auszulegen. In der ‚Marburger Schule‘ des Neukantianismus galt daher das Schlagwort: „Erfahrung=Wissenschaft“. Warum hat also der Wiener Logische Positivismus, der sich doch seinerseits seines Wissenschaftsbezuges rühmt, den Marburger Neukantianismus so sehr abgelehnt (wie hier dokumentiert)?
„Zwei Bedeutungen des Apriori“. Hermann Cohens Unterscheidung zwischen metaphysischem und transzendentalem a priori und die Vorgeschichte des relativierten a priori
Giovanelli M.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2018, цитирований: 3, doi.org, Abstract
In his 1920 monograph Relativitätstheorie und Erkenntnis apriori the young Reichenbach distinguished between two meanings of the a priori: ‚apodictically valid, true for all time‘ and ‚constituting the concept of object‘. At the end of the 1990s Michael Friedman drew again the attention of philosophers of science to this forgotten distinction. In the spirit of Reichenbach’s early Kantianism Friedman attempted to construct a relativized or temporally variable a priori, which is nevertheless constitutive of the object of knowledge. Friedman rejects an alternative historicized version of the a priori elaborated by the Marburg school and in particular by Cassirer. According to Friedman, Cassirer defended a regulative, but absolute version of the a priori, the existence of a yet-to-be-found set of final principles that are conditions of all scientific experience. This paper suggests that using the constitutive/regulative distinction as a basis for comparison is misleading. In order to understand the Marburg school’s conception of the a priori one should get back to Hermann Cohen’s interpretation of Kant and in particular to his own distinction between two meanings of the a priori. A more suitable comparison is that between Cohen’s opposition metaphysical-vs.-transcendental a priori and Reichenbach’s distinction apodictic-vs.-constitutive a priori. If the comparison is conducted along these lines—as already suggested in the mid-1920 s by the Dutch neo-Kantian Alfred C. Elsbach—it turns out that Cohen and the Marburg school and not Reichenbach provided a good example of a relativized a priori.
Cohen and Helmholtz on the Foundations of Measurement
Biagioli F.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2018, цитирований: 1, doi.org, Abstract
It is well known that Hermann Cohen was one of the first philosophers who engaged in the debate about non-Euclidean geometries and the concept of space. His relation to Hermann von Helmholtz, who played a major role in the same debate, is an illuminating example of how some of the leading ideas of Marburg neo-Kantianism, although motivated independently of scientific debates, naturally led to the examination of scientific works and scientists’ epistemological views. This paper deals with Cohen’s view of magnitudes and measurement and with his – less known – review of Helmholtz’s paper “Zählen und Messen, erkenntnistheoretisch betrachtet” (1887), which contains one of the first attempts to formulate a theory of measurement in the modern sense. The first part provides a brief introduction to this debate in its connection with the earlier discussion on geometrical axioms and the concept of space. The main sections deal with Helmholtz’s and Cohen’s approaches to the foundations of measurement. Cohen’s criticism of some of Helmholtz’s assumptions notwithstanding, my emphasis is on some unexpected affinities between these two approaches. In the concluding section, I rely on the constructive side of Cohen’s criticisms to reconsider the philosophical aspects of Helmholtz’s theory and draw a few comparisons with contemporary measurement theory.
Der Neubeginn der Wiener Philosophie im Jahre 1922. Die Berufungen von Schlick, Bühler und Reininger
Dahms H.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2017, цитирований: 3, doi.org, Abstract
Die Philosophie an der Wiener Universität lag zu Beginn der 1920er Jahre ganz am Boden. Von ihren drei Lehrstühlen waren drei vakant (einer davon schon seit dem Januar 1914). Zehn Jahre später um 1930 florierte die Wiener Philosophie wie nie zuvor: mit Karl Bühler, Robert Reininger und Moritz Schlick waren 1922 die Vakanzen wieder besetzt worden, 1924 kam mit Heinrich Gomperz ein weiterer Lehrstuhlinhaber hinzu. Ziel des Artikels ist es, die Besetzungen von 1922 als Grundlage des beispiellosen Wiederaufstiegs zu beschreiben. Offenbar hat es sich – nach vielen erfolglosen Anläufen – schließlich um eine Paketlösung gehandelt, bei der ein genau austariertes Personaltableau angestrebt wurde. Dabei wurde sowohl auf die fachliche Zuordnung (Schlick mit theoretischem, Reininger mit historischem, Bühler mit psychologischem Schwerpunkt) als auch auf ein ausgewogenes Verhältnis von auswärtigen, insbesondere deutschen (Bühler und Schlick) und örtlichen Kräften (Reininger) Wert gelegt. Die schwer zu entwirrenden und von vielen Kontroversen geprägten Vorgänge, die am Ende zur Etablierung des erfolgreichen Dreigestirns führten, werden auf der Grundlage der Akten des Universitäts- sowie des Staatsarchivs erstmals im Zusammenhang dargestellt. Am Ende werden die Resultate der Untersuchung hinsichtlich des in der Sekundärliteratur häufig anzutreffenden Konstrukts einer „Österreichischen Philosophie“ ausgewertet.
Das „Medium“ in Krisenzeiten: Heider, Bühler, Brunswik
Wieser M.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2017, цитирований: 0, doi.org, Abstract
Dieser Beitrag analysiert den Begriff des „Mediums“ und dessen historischen Wandel anhand der Arbeiten von Fritz Heider, Karl Bühler und Egon Brunswik. Parallelen zwischen Heiders Theorie der „Linse“ und Bühlers Sprachtheorie werden aufgezeigt und beide Ansätze als programmatische Entwürfe für eine neue erkenntnistheoretische Grundlegung der krisengeschüttelten Psychologie der 1920er Jahre interpretiert. Im Weiteren werden die Transformationen des Modells der „Linse“ in den experimentalpsychologischen Arbeiten von Egon Brunswik vor und nach der Emigration in die USA hervorgehoben. Eine starke Orientierung an der Physik und Mathematik durch den Einfluss des logischen Empirismus und Neobehaviorismus bildete den Rahmen für Brunswiks experimentalpsychologisches Programm, was sich in einer zunehmenden Verengung des Begriffs des „Mediums“ auf alle physikalisch messbare Charakteristika der Umwelt in Brunswiks Arbeiten niederschlug. Abschließend wird auf die Notwendigkeit metatheoretischer und historischer Reflexionen innerhalb der Psychologie hingewiesen, welche auf implizite begriffliche Voraussetzungen in psychologischen Denkmustern aufmerksam machen, die empirischen Untersuchungen stets vorausgehen und deren immanente Forschungslogik strukturieren und begrenzen.
Der andere Bühler: Phänomenologie der Wahrnehmung und des Denkens
Eschbach A.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2017, цитирований: 0, doi.org, Abstract
Im Beitrag wird die These vertreten, dass die in der Mitte der sechziger Jahre einsetzende Bühler Rezeption vor allem sprachwissenschaftlich orientiert und damit dafür verantwortlich war, dass die eigentliche Bühler-Intention, d. h. die Denkpsychologie und die Problemlösungstheorie, überlagert und in die Kulisse verdrängt wurde. Aus diesem Grunde wird der Verbindung zwischen Peirce und Bühler nachgegangen und gezeigt, dass es eine ganze Reihe vermittelter Berührungen zwischen ihnen gibt. Was aber Peirce und Bühler in höchst erstaunlichem Maße verbindet, ist ihre eng verwandte Behandlung (höherer) geistiger Prozesse, die Bühler ebenso wie Peirce nicht erst bei komplexen Gedanken einsetzen lässt, sondern bereits auf der Ebene von Sinnesempfindungen und Perzeptionen.
Das Realismusproblem als Sprachproblem bei Hempel und beim späteren Carnap
Neuber M.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2017, цитирований: 0, doi.org, Abstract
Wir widmen uns nun einem anderen Zugang zum Realismusproblem, einem Zugang, der das Realismusproblem zwar ebenfalls als Sprachproblem betrachtet, dabei aber verstärkt auf die Anwendung bestimmter logischer Verfahren setzt. Anders als im Falle Reichenbachs und Feigls wird hier also ganz explizit die Logik zum Einsatz gebracht, um der Realismusfrage Herr zu werden. Inwieweit es sich dabei um eine (wie auch immer geartete) Antwort auf diese Frage handelt, ist aber alles andere als klar.
Das Realismusproblem als Sprachproblem bei Feigl
Neuber M.
Springer Nature
Die Visualisierung von Wissen im „Jahrhundert des Auges“: Otto Neurath, Isotype und Adprint, 2017, цитирований: 0, doi.org, Abstract
Herbert Feigls Stellung zur Realismusfrage erfreut sich seit einigen Jahren verstärkter Aufmerksamkeit (siehe Psillos 2011b, Neuber 2011 sowie die entsprechenden Ausführungen in Neuber 2014a). Dennoch kann man nicht sagen, dass sein Standpunkt erschöpfend diskutiert worden ist. Dies ist auch in diesem Kapitel nicht das Ziel.
Cobalt Бета
ru en